Umgang mit Markierern

 

Die folgenden Gesetze sind für den legalen Umgang mit Ihrer Paintballwaffe unbedingt zu beachten:

Paintballmarkierer sind laut Waffengesetz (WaffG) Druckluft-, Federdruckwaffen und CO2-Waffen und werden rechtlich genau so (wie ein "Luftgewehr") behandelt. Paintballwaffen sind also kein Spielzeug sondern fallen unter das Waffengesetz. Sie als Käufer sind selber für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften verantwortlich!

 

1. Erwerb und Besitz von Druckluft-, Federdruckwaffen und CO2-Waffen

Der Erwerb und Besitz von Druckluft-, Federdruckwaffen und CO2-Waffen unter 7,5 Joule, die mit einem F-Zeichen gekennzeichnet sind, ist ab 18 Jahren erlaubnisfrei möglich. (Anlage § 2 Abs.1 und 2 i.V.m. Anlage 2, Abschnitt2, Unterabschnitt 2 Nr. 1.1).

Alle von mcpaintball.de vertriebenen Paintballwaffen sind frei ab 18 Jahren zu erwerben.

 

2. Führen und Transport von Druckluft-, Federdruckwaffen und CO2-Waffen

Das Führen von Druckluft-, Federdruckwaffen und CO2-Waffen (egal welche Energie/Joulezahl) ist nach dem Waffengesetzt erlaubnispflichtig und bedarf eines regulären Waffenschein.

Eine Waffe führt aber nur, wer die tatsächliche Gewalt über die Waffe außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des eigenen befriedeten Besitztums ausübt.

Gem. § 12 Abs. 3 Nr. 2 WaffG bedarf es keiner Erlaubnis zum Führen, wenn die Waffe nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit von einem Ort zu einem anderen Ort befördert wird, sofern der Transport der Waffe zu einem vom jeweiligen Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit erfolgt (z.B. Transport zum Paintballspielfeld zur Wohnung oder zum Paintballhändler).


(Einfach im Wald oder in der Öffentlichkeit mit einer Paintballwaffe herumlaufen ist also nicht erlaubt! Der Transport ist z. B. im Auto unter dem Fahrersitz oder am Körper ist auch verboten. Der Transport in einer verschlossenen Tasche im Kofferraum oder im Fahrzeuginneren in einem verschlossenem Behältnis (Waffenkoffer) ist aber erlaubt).

 

3. Schiessen mit Druckluft-, Federdruckwaffen und CO2-Waffen

Ausnahmen gemäss § 12 Abs. 4 Nr. 1 WaffG: Ein Schiessen außerhalb von Schiessstätten ohne Schiesserlaubnis ist zulässig durch den Inhaber des Hausrechts oder mit dessen Zustimmung im befriedeten Besitztum mit Schusswaffen, deren Geschossen eine Bewegungsenergie von nicht mehr als 7,5 Joule (J) erteilt wird, sofern die Geschosse das Besitztum nicht verlassen können.

 

4. Sichere Aufbewahrung von Druckluft-, Federdruckwaffen und CO2-Waffen

Allgemein gilt § 36 Abs. 1 WaffG "Wer Waffen oder Munition besitzt, hat die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass diese Gegenstände abhanden kommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen..."

Freie Waffen (Paintballwaffen mit F sind Freie Waffen) Luftdruck, Federdruck oder C02-Waffen mit F-Zeichen oder Gas- und Signalwaffen mit PTB-Zeichen sind ebenso wie Hieb- und Stosswaffen so aufzubewahren, dass sie gegen die Wegnahme durch Unbefugte gesichert sind. Unbefugt oder nichtberechtigt für den Umgang mit oben genannten freien Waffen sind Personen, die noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben. Eine Aufbewahrung in einem verschlossenen Behältnis wäre somit ausreichend. Ein Tresor oder Waffenschrank ist nicht erforderlich.